Der aktuellen Form von qualivista ist ein langer Entstehungsprozess vorausgegangen, in welchem viele engagierte Personen und Organisationen ihr Wissen und ihre Erfahrung eingebracht haben. Derzeit wird versucht, diese Entstehungsgeschichte nachzuzeichnen und damit auch einen Beitrag zum Gesamtverständnis dessen bereitzustellen, was qualivista ausmacht.

Der Inhalt von qualivista ist quasi das Herzstück der Bewertung. Ohne seine Ausrichtung auf den Nutzen für die Anspruchsgruppen zu verlieren, wird dieser regelmässig hinterfragt, adaptiert und wo nötig ergänzt. Nichts ist in Stein gehauen, sondern folgt dem Grundsatz der kontinuierlichen Optimierung.

2012 wurde der Inhalt konsequent einer Prozessorientierung zugewiesen, wie sie heute in vielen sogenannten Prozesslandkarten dargestellt wird. qualivista hat sich dabei am St. Galler Managementmodell (Rüegg-Stürm 2002) ausgerichtet. Mit der Prozessorientierung wird von den bewertenden Institutionen in zwölf Themenschwerpunkten die Festlegung von einer oder mehreren Wirkungsmessungen verlangt.

Einige Institutionen orientieren sich nicht nur qualivista, sondern auch an weiterführenden Vorgaben wie z.B. ISO9001 oder EFQM. Diese sollten sich nicht gegenseitig ausschliessen, sondern ergänzend eingesetzt werden. Die Korrelationsmatrix bietet dazu eine hilfreiche Übersicht.

qualivista stösst auf grosses Interesse. So hat sich die Nutzung nach und nach vergrössert. Wo ganze Versorgungsregionen davon betroffen sind, beteiligen sich die Nutzer/innen über den Nutzer/innen-Ausschuss an der kontinuierlichen Entwicklung von qualivista.

Weil es sich bei qualivista um ein Nonprofit-Produkt handelt, werden erwirtschaftete Erträge in die Entwicklung investiert. Die Organisationsstruktur ist auf das Nötigste reduziert. In Verbindung mit den vorteilhaften Konditionen unserer externen Partner/innen können wir damit qualivista zu einem sehr günstigen Preis anbieten.